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Willkommen bei TheoPrax an den BBS Papenburg!


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Die Lehr- und Lernmethode TheoPrax wurde 1996 am Fraunhofer Institut für Chemische Technologie (ICT) entwickelt. Ziel dieser Lehr-Lernmethode ist die Verbindung von schulischer Theorie und/mit betrieblicher Praxis, vor dem Hintergrund einer zielgerichteten Heranführung an Ausbildung und Beruf. Die Schülerinnen und Schüler wenden ihr im Unterricht erlerntes theoretisches Wissen an, um konkrete Fragestellungen aus der Wirtschaft (zu bearbeiten) und zu beantworten. Zu Beginn werden in mehreren Workshops die Grundlagen für ein erfolgreiches Arbeiten/Vorgehen von den Schülern selbst gelegt. Auf diese Weise vollziehen die Schüler die durch Projektarbeit angestrebte Transferleistung von trägem Wissen hin zu einer an praktischen Gegebenheiten orientierten Problemlösung. Die Arbeit im Projekt geschieht vor allem arbeitsteilig, d.h. die Schüler bearbeiten nicht/nie alle Themen gleichzeitig. Vor diesem Hintergrund kommt dem Austausch der Arbeitsergebnisse im Projekt ein besonderer Stellenwert zu. Bei dieser Form des Unterrichts/ der Unterrichtsorganisation steht/stehen neben den Inhalten auch das Projekt als Methode im Mittelpunkt des Unterrichts. Das Buch gewährleistet dabei eine an Geschäftsprozessen orientierte Vorgehensweise und leistet sowohl Lehrern als auch Schülern eine erfolgreiche Hilfestellung bei der Bearbeitung der zu  bewältigenden Aufgaben. Materialien werden zur Durchführung werden zur Verfügung gestellt.

Die Zusammenarbeit mit TheoPrax gewährleistet eine wissenschaftliche Betreuung und gleichzeitige Partizipation am Know-how des Fraunhofer Instituts sowie einer fortlaufenden Projektevaluation durch TheoPrax.

Kern des Konzeptes ist die Projektarbeit. Grundlage hierfür ist ein Angebots-, Auftragsverhältnis zwischen Unternehmen und den jeweiligen Projektteams. Das Projektthema wird den einzelnen Teams zu Beginn von TheoPrax mitgeteilt. Vor dem eigentlichen Projektbeginn schreiben die Schüler ein Angebot für den Auftraggeber, in dem sie ihre Arbeitsschritte, den Zeitplan und die Kosten aufführen. Das Angebot wird anschließend vom zuständigen Mitarbeiter des Fraunhofer Instituts und den TheoPrax-Vertretern der Schule, nachdem es kontrolliert und akzeptiert wurde, an den jeweiligen Auftraggeber weiter geleitet. TheoPrax ist dabei die Vermittlungsstelle zwischen den Unternehmen und den Schülern. Die betreuenden Lehrkräfte sowie die Theo-Prax-Vertreter, stehen den Schülern stets als Berater für alle Fragen während der Projektarbeit zur Verfügung. Die Schüler setzten sich mit realen unternehmerischen Problemstellungen auseinander. Sie erhalten einen konkreten Auftrag mit Ernstcharakter. Am Ende der dreimonatigen Projektarbeit steht eine umfassende schriftliche Dokumentation und die Präsentation der Ergebnisse an den jeweiligen Schulen. Durch unterschiedliche Ansprechpartner werden die Schüler u.a. für mehrperspektivische Sichtweisen sensibilisiert. Gleichzeitig werden Selbstständigkeit, Kreativität, Projektplanung, Teamfähigkeit, Selbstbewertung, Eigenverantwortung und das Problemlösungsverhalten der Schüler gefördert. Der während der gesamten Arbeitszeit erlebte praktische Nutzen, stellt eine starke Motivation für die Schüler da.

Am Schluss des Projektes erhalten die Schüler von TheoPrax ein Zertifikat, mit dem sie sich bei den Unternehmen bewerben können. Dabei wird TheoPrax vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) unterstützt.